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KOSMISCHES BEWUSSTSEIN

In uns allen wohnt eine absolute Vollkommenheit und unendlicher Friede. Das ist die Wahrheit meiner Erfahrung. Dies ist die tĂ€gliche Erfahrung meines Lebens. Und morgen wird es die Erfahrung Ihres Lebens sein. Alles, was sich in diesem leeren Raum auf uns bezieht, ist eine unsichtbare Gottheit. Diese Tische, StĂŒhle, alles, was wir mit den physischen Augen sehen, ist letztlich in seiner Zusammensetzung, in all seinen Atomen die Offenbarung des ewigen Lichtes. Überall erfahren wir die alles-sehende Intelligenz, und diese Intelligenz war da seit Millionen von Jahren, diese Intelligenz ist der Hintergrund aller Offenbarungen. Und zugleich ist sie die höchste Gottheit aller von Liebe erfĂŒllten Herzen. In ihr sind wir vollkommen. Sie ist die verborgene, geheimnisvolle Wirklichkeit, die die Grundlage allen Lebens bildet. Sie ist Ursache und Quelle aller Offenbarungen, welche wir mit den physischen Augen wahrnehmen. Wo immer wir hinblicken, ĂŒberall da, wo wir unsere GefĂŒhle vergeistigen und wo unser Bewusstsein sich ausweitet, ĂŒberall dort erleben wir die unendliche Schönheit und Freude des höchsten Wesens. Hier geht es nicht um eine blosse Behauptung, sondern um lebendige Erfahrung; wir sind jeden Tag Zeuge der unendlichen Gottheit, und morgen werden auch Sie Zeugen dieser Wirklichkeit und Offenbarungen sein.

Tausende von grossen Menschen haben durch die Jahrhunderte hindurch dieses göttliche Bewusstsein erlangt. Sie haben erfahren, dass die ganze Welt nur eine Offenbarung dessen ist, was sie im eigenen Herzen tragen. Wir erleben heute die Wunder dieser Offenbarung und deren unendliche Schönheit. So ist es wahr, dass Sie gerade jetzt in Ihrem innersten Sein ganz von Gottbewusstsein erfĂŒllt und von diesem Licht, von Seinem Frieden, Seiner Freude durchdrungen sind. Diese Erfahrung wird uns nicht zuteil, solange wir auf unsere Sinne beschrĂ€nkt bleiben, welche uns das Universum in ihrer Art darstellen. Überall werden wir nur dem Angesicht des Unendlichen begegnen, aber nur dann, wenn wir unser Bewusstsein von der Begrenzung der körperlichen Sinne freimachen. Nur dann, wenn wir unsere Liebe von den körperlichen Begrenzungen lösen, um das Göttliche erleben zu können. Die Begrenzungen, die wir noch heute im Leben erfahren, sind nicht unvermeidlich, sie können durchbrochen werden; dann wird die Erfahrung des Göttlichen uns sofort zuteil, und alle die Wunder, welche die Ursache der Wunder des Weltalls und der Befreiung von Zeit und Raum sind, werden sich uns erschliessen. Wir werden imstande sein, damit zu arbeiten, es wird uns möglich sein, in unendlicher Kraft und Energie zu leben; aber was dabei wesentlich ist: Wir mĂŒssen aufgeben, ein normales Leben in normaler, das heisst mittelmĂ€ssiger Art und Weise zu leben.

Wir mĂŒssen auf unsere kleinen, kleinlichen Erfahrungen verzichten. Wir mĂŒssen bereit sein, uns eine grosse, ganzheitliche Sicht anzueignen. Wir mĂŒssen zu einer grossen Liebe bereit sein, einer Liebe, welche alle Wesen als Ausdruck der Gottheit umfasst. Je grösser, erhabener unser Denken, je göttlicher unsere GefĂŒhle sind, je weniger wir unser persönliches Ich an die Dinge dieser Erde verlieren, um so mehr wird unser Bewusstsein der Wirklichkeit wachsen. Wir werden dann ein unfehlbares Bewusstsein der unendlichen Dinge bekommen. Unser Bewusstsein wird sich weiten, unsere Art zu leben wird sich verĂ€ndern. Das wird dazu fĂŒhren, dass wir etwas von dem göttlichen Bewusstsein erleben, das in uns allen ist. Und wenn wir erst anfangen, Erfahrungen zu machen, sie zu fĂŒhlen und zu verwirklichen, wenn wir dieses unendliche Bewusstsein in der ganzen Natur erfassen, in der ganzen Menschheit, in allen Wesen und zu allen Zeiten, und diese Erkenntnis in allen LebensumstĂ€nden beibehalten, dann wird die Möglichkeit der Erfahrung des kosmischen Bewusstseins uns immer nĂ€her kommen. Das kosmische Bewusstsein ist unser normaler Zustand. Unsere körperlichen Begrenzungen dauern nicht lange, aber wĂ€hrend wir darin eingesperrt sind, besteht die Erfahrung des UnglĂŒcklichseins, des Irrtums, des Verlorenseins. Je mehr wir uns von den Begrenzungen dieses menschlichen Bewusstseins entfernen, je mehr wir unsere GefĂŒhle verfeinern, je mehr wir unsere kleinlichen WĂŒnsche ausweiten in eine grosse Liebe, je mehr wir fĂ€hig sind, unser kleines Gesichtsfeld zu einer grossen Vision zu entfalten, um so eher wird es uns möglich, das kosmische Bewusstsein zu erfahren, das ja bereits in unserem inneren Wesen angelegt ist.

Das normale Individuum erfĂ€hrt die Welt bestĂ€ndig mittels seiner Sinne durch sein GemĂŒt, mit dem Resultat, dass diese Erfahrung mehr Schmerz einbringt als Freude, dass Unwissenheit da ist statt Erkenntnis. Diese Sinnenverflechtung ermöglicht die Erfahrung des Übels und des Bösen. Sie will uns auf die kleinen Wirklichkeiten, wie Leid und Tod, festlegen. Deshalb ist dieses kleine Bewusstsein nicht unser natĂŒrliches. Solange wir darin verstrickt sind, werden wir hilflos und unglĂŒcklich sein; und je schneller wir uns von dieser Umklammerung lösen, desto besser fĂŒr uns. Es ist uns möglich, dass wir uns von diesen SchwĂ€chen und diesem Versagen frei machen. Es ist sogar möglich, in unserem tĂ€glichen Leben zum kosmischen Bewusstsein durchzudringen. Und wenn das geschieht, dann werden wir dieses unendliche Bewusstsein als die einzige RealitĂ€t unseres Lebens empfinden. Alles, was wir dann sehen und erleben, ist dieselbe Wirkung des unendlichen göttlichen Lichtes und seiner Macht.

Je mehr wir nun in diesem Zustand der Verwirklichung des ewigen Seins leben, desto mehr wird unser innerer Zustand ein glĂŒcklicher, friedlicher, vollkommener sein: wenn wir uns in dieser Richtung weiterentwickeln, wenn wir unser GemĂŒt und unser ganzes Leben durch dieses kosmische Sein bestimmen lassen, dann werden wir imstande sein, mit den universalen MĂ€chten umzugehen. Dann werden wir die Geheimnisse des kosmischen Geistes jenseits dieses irdischen Universums entschleiern. Wir werden imstande sein, die Weisheit einer unendlichen Liebe zu erleben, die hier und dort und ĂŒberall wirkt. In allen Lebensbedingungen, in allen ZustĂ€nden des Lebens werden wir eine unbegrenzte Freude und Liebe des inneren Wesens erfahren, und das ist unsere Bestimmung.

Dies mĂŒssen wir erreichen. Es ist sogar unsere Pflicht, es zu erlangen. Es gibt Hunderte von Methoden, dazu zu gelangen. Man kann es in einem Jahr erreichen, man kann ein paar Monate dazu brauchen, aber sogar ein Tag kann genĂŒgen. Es hat aussergewöhnliche Persönlichkeiten gegeben, die diesen Zustand in drei Stunden oder sogar in drei Minuten erreicht haben. Alles hĂ€ngt davon ab, in welcher Weise wir uns dafĂŒr vorbereitet haben, wie gross die Reinheit unseres Herzens ist, wie glĂ€nzend und rein und verfeinert unser Denken und FĂŒhlen ist, in welcher Weise unsere WĂŒnsche und PlĂ€ne sublimiert worden sind und wie gross unsere Sehnsucht gewesen ist nach der Erfahrung der einen unendlichen Macht in uns, um uns und ĂŒber uns.

Welche Schritte haben wir unternommen, um die Versklavung durch unsere Sinne zu brechen? Wie bewegt sind wir, wenn wir die Sonne aufgehen sehen oder den Flug der Vögel beobachten? Welches ist unsere Einstellung dazu? Unter welchen Gesichtspunkten betrachten wir Menschen und Dinge? Worin besteht unsere innere Schau? Was ist unsere innere Einstellung? Alle diese Faktoren bestimmen die Möglichkeit einer Erfahrung des Göttlichen. Wenn alles, was in uns ist, verfeinert, veredelt ist, wenn alles glĂ€nzend geworden ist und empfĂ€nglich fĂŒr die Gnade der allsehenden Gottheit, dann kommen die inneren Gaben der Intuition, der Inspiration, der Erleuchtung zur Wirkung. Überall wo wir hingehen, werden wir in Gottes Licht wandeln. Wir werden gehen mit der Weisheit in unserem Herzen, die unendlich ist, und wir werden die Liebe zum Ausdruck bringen, welche alles einschliessend, allumfassend, unbegrenzt ist. Dann wird unser Leben ein Spiel des kosmischen Bewusstseins.

Wo immer unsere Augen hinblicken, werden sie ĂŒberall das sanfte Angesicht des unendlichen Wesens schauen. Unser wahres Wesen, unser essentielles Sein, die ganze Wahrheit unseres inneren Lebens ist die unendliche Freude, der Friede und die Vollkommenheit der Gottheit. Je mehr wir uns unseres eigentlichen Wesens bewusst sind, je mehr unsere Gedanken und GefĂŒhle in Richtung dieser Erfahrung gehen, desto mehr werden wir alle Ă€usseren Dinge meistern, um so mehr werden wir auf die Quelle stossen, die unerschöpflich ist. Je grösser also unsere BemĂŒhungen in dieser Richtung sind, desto grösser werden die Möglichkeiten, im Reiche Gottes zu leben, schon hier auf Erden.

Damit erschliessen sich uns auch die Möglichkeiten, unser kosmisches Bewusstsein im tĂ€glichen Leben zum Ausdruck zu bringen. Das kosmische Bewusstsein ist nichts anderes als das Bewusstsein, das sich ĂŒberall in den GegenstĂ€nden, in der Natur, in den Vögeln, in allem befindet. Es ist ein intensives Erkennen und Bewusstwerden der göttlichen Gegenwart, die in allem Sichtbaren zum Ausdruck kommt. Dieses Etwas ist in der Natur, in der aufgehenden Sonne, im blauen Meer, in der ganzen Menschheit, in allen Dingen, welche das physische Universum ausmachen. Mittels unserer irdischen Augen werden wir mit dem kosmischen Bewusstsein schauen. Wir mĂŒssen dieses göttliche kosmische Bewusstsein ĂŒberall als gegenwĂ€rtig erkennen. Und wenn wir einmal so weit sind, dann haben wir ein uneingeschrĂ€nktes, ganzheitliches Schauen und eine grosse Weisheit in uns. Und diese FĂ€higkeiten machen uns vollkommen zum Herrn aller UmstĂ€nde.

Wenn unsere Augen voll dieses kosmischen Bewusstseins sind, gibt es keine Erfahrung, kein Ereignis, das uns im Leben schaden könnte. Schmerz und Freude haben keinen Einfluss auf uns. Wir werden durch gar nichts zurĂŒckgestossen, gar nichts stört uns, das Böse hört fĂŒr uns auf zu existieren; unglĂŒcklich sein können wir nicht mehr. Die Schwachheit ĂŒberfĂ€llt uns nicht mehr, und in Seinem Namen und um Seinetwillen werden wir befĂ€higt sein, Wunder zu wirken. Das kosmische Bewusstsein ist der Anruf an unser Leben. Wir wollen unser Leben hier auf Erden in diesem Bewusstsein fĂŒhren, in diese Verwirklichung hineinkommen. Wir mĂŒssen als ĂŒbermenschliche Wesen hier leben, dann werden wir auch in unseren geschĂ€ftlichen Angelegenheiten Erfolg haben, werden bessere Schriftsteller, bessere Philosophen sein; wir werden wirkliche KĂŒnstler und auch wirkliche VĂ€ter und MĂŒtter sein und richtige BĂŒrger in diesem Weltall.

Es ist das Wichtigste, dass wir die Kenntnis dieses essentiellen Wesens, dieses Bewusstseins, das in allen Dingen und Wesen und in uns selber ist, erwerben. Dies zu erreichen ist nicht schwer. Die gewöhnliche Art zu denken und zu fĂŒhlen muss sich wandeln. Das GemĂŒt darf uns nicht lĂ€nger regieren, sondern das Gottbewusstsein, die innere Geduld, Langmut und alle inneren FĂ€higkeiten mĂŒssen nun aktiv sein. Wir mĂŒssen ein Leben fĂŒhren, in dem es den inneren KrĂ€ften gestattet wird, uns zu durchströmen. Ein intensives Gewahrwerden des Unendlichen, das sich ĂŒberall in uns und um uns kundgibt, muss es ermöglichen, dass die kosmische Schau unser ganzes Leben steuert. Wir mĂŒssen in den weitesten GefĂŒhlen leben und jeden Tag eine kosmische Anbetung durchfĂŒhren.

Wie können wir eine kosmische Anbetung durchfĂŒhren, um das Gottbewusstsein zu erlangen? Sobald wir vorhaben, Gesundheit und Kraft fĂŒr uns selbst zu erbitten, mĂŒssen wir sofort unser Herz auftun und alle Wesen der Erde mit einschliessen - auch unsere Feinde. Wir beten um Gesundheit und Wohlergehen fĂŒr alle Menschen in der ganzen Welt: in Australien, in Europa und Asien, ĂŒberall. Auch fĂŒr alle Wesen in den jenseitigen Welten mĂŒssen wir Wohlbefinden erbitten und ihnen wĂŒnschen, dass sie frei werden von Leid und Übel und in den Frieden kommen. Es gibt so viele Wesen rings um uns, auf die wir bewusst unsere Gebete um Frieden und Erlösung ausrichten mĂŒssen: es sind die Geistwesen und DĂ€monen da, die BĂ€ume und Vögel, fĂŒr die wir um GlĂŒck, Frieden und Befreiung bitten. Das ist eine einfache TĂ€tigkeit. Sie kostet uns keinen Pfennig. Sie setzt nicht voraus, dass wir das Haus verlassen und irgendwo einen Gottesdienst abhalten, wir können auch im Bett sein, wĂ€hrend wir dieses universale Wirken im Dienst der kosmischen Liebe durchfĂŒhren. Sogar auf der Strasse oder im Garten können wir diese Anbetung vollziehen. Wo immer wir sind, in welcher Situation wir uns auch befinden, es ist immer möglich, von unserem Herzen aus dieses universale Segnen durchzufĂŒhren: Möge Friede sein dem Osten, möge Friede sein dem Westen und SĂŒden und Norden! Wenden wir uns an das allsehende, allwissende, all-liebende kosmische Bewusstsein in der beschriebenen Art und Weise! Diese Haltung wird menschlichen Frieden sowie auch KrĂ€fte in uns hervorrufen. Von unserem Körper, den Fingern und den HĂ€nden aus soll diese Segnung zu allem hinausgehen, fĂŒr alle Wesen.

Wir sollen diese allsehende, allmĂ€chtige Energie in uns und um uns herum empfinden. Fragen wir unsere Intelligenz, wer die wunderbaren Blumen geschaffen hat: es ist die Natur, die sie hervorgebracht hat. Und was ist hinter der Natur? Eine unendliche Energie und ein Bewusstsein, ein grosser unsichtbarer KĂŒnstler, eine göttliche Kraft, die unendliche Dinge hervorbringt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wir sollen dieser Macht, die die Blumen geschaffen hat, danken und sie anbeten. Alle Blumen in allen Kontinenten bringen wir innerlich der Gottheit dar, sogar die Blumen, die die Erde noch nicht hervorgebracht hat. Alles Schöne, Freudige, Wunderbare wollen wir so der Gottgegenwart darbringen! Erweitern wir unsere GefĂŒhle, erheben wir uns ĂŒber die Enge unserer Existenz.

Alle unsere Handlungen sollen kosmisch werden in ihrer Bedeutung, unser ganzes Wesen soll durchflutet werden von VerstĂ€ndnis, von Liebe, von göttlicher Vision. Auch alle unsere Mahlzeiten sollen wir zuerst der Gottheit darbieten. Wir sollen unsere HĂ€nde ausweiten, Segnungen aus ihnen ausströmen lassen und alle Menschen mit Augen anschauen, die segnen. Engherzigkeit, Hass oder Antipathie mĂŒssen wir ganz ablegen. Wir mĂŒssen sogar die Schönheit der Gottheit in den Augen des hĂ€sslichen MĂ€dchens erkennen. Wenn eine Frau ins Auto steigt, mĂŒssen wir die Liebe in ihrem Herzen bewundern, anstatt sie als ein irdisches Wesen anzusehen; wir mĂŒssen die Gottheit sehen, welche die Quelle ihrer Anmut ist. Wir mĂŒssen die Gottheit verehren, welche die Quelle ihrer mĂŒtterlichen Liebe ist. Wir mĂŒssen kraft unserer Erkenntnis im Herzen eins mit ihr werden, aus der Erfahrung heraus, dass das Licht des Unendlichen in ihrem Herzen auch das Licht in unserem Herzen ist. Sie ist nicht nur Schwester, sie ist auch eine Göttin, die unendliche Anmut, Kraft und Schönheit in sich birgt. Vielleicht ist sie ganz unwissend in bezug auf sich selbst, vielleicht ist sie nicht sehr klug, weil sie sich nur mit ihren persönlichen Angelegenheiten abgibt; aber wir sollen nicht in Unwissenheit verfallen. Wir möchten das kosmische Bewusstsein, wir möchten endlose KrĂ€fte haben und möchten, dass Gott in uns lebt und durch uns wirkt. Deshalb mĂŒssen wir unsere Augen erziehen, unsere GefĂŒhle veredeln; wir mĂŒssen die zentrale Wahrheit aller Existenz verwirklichen. Diese zentrale innere Wahrheit ist, dass diese Frau gut ist, dass sie die endlose Schönheit der unendlichen Gottheit ist. Darum mĂŒssen wir mit unserem ganzen Wesen das kosmische Sein in dieser Frau anbeten. Das ist eine der TĂ€tigkeiten, welche uns dem kosmischen Bewusstsein entgegenfĂŒhrt.

Andere Methoden zur Erlangung dieses Bewusstseins sind bereits angefĂŒhrt worden. Wenn wir ein Kind anblicken, vergessen wir, dass es ein irdisches Wesen ist. Wir sehen es an mit den Augen Gottes, als Gott; eher wird es uns nicht möglich sein, Gott in uns zu erleben. Wir mĂŒssen Gottes Wesen durch uns offenbaren, bevor wir Gott realisieren können. Wir mĂŒssen die alles umfassende Schau der göttlichen Gegenwart so grĂŒndlich einĂŒben, bis sie uns zur stĂ€ndigen lebendigen Erfahrung geworden ist. Erst dann können wir den Anspruch erheben, das kosmische Bewusstsein erlangt zu haben. Wir mĂŒssen das innere Wesen des Kindes entdecken, die Art, wie es sieht, nachvollziehen, die Reinheit des Herzens wiedergewinnen und darin den Glanz und die Schönheit der höchsten Gottheit sehen.

Entscheidend ist nicht, ob wir an einer katholischen oder protestantischen Kirche vorbeigehen, und es ist auch gleichgĂŒltig, ob wir einen Hindutempel betreten. Wir mĂŒssen sie alle ansehen als eine StĂ€tte der Erfahrung Gottes, die uns dort nur zuteil werden kann, wenn wir Gott in unserem ganzen Sein und Wesen erleben. Unsere Erfahrungen dĂŒrfen nicht auf die Kirche beschrĂ€nkt sein, denn auch im Klub, im Haus, im Restaurant mĂŒssen wir dieselbe Erfahrung machen. Wenn wir essen, mĂŒssen wir die Speisen jener Gegenwart weihen, welche sieht, dass wir das Essen einnehmen. Das tun wir in Gedanken an das Wohlergehen, den Frieden und die Freude der ganzen Menschheit. Jede unserer Erfahrungen mĂŒssen wir in diesem Sinne vergöttlichen. Durch diese Einstellung wird eine unbegrenzte Kraft in unsere ganze Umgebung einströmen. Und weil wir allen Kindern und der ganzen Menschheit Gesundheit, Wohlergehen, Kraft und Frieden gewĂŒnscht haben, werden diese KrĂ€fte nun auch unseren eigenen Kindern zuteil werden. Immer mĂŒssen wir uns an diese höchste Wahrheit erinnern. In allem, was wir tun, werden wir stĂ€ndig von dem unendlichen Geist der höchsten Gottheit beobachtet. Somit segnen wir uns selbst, indem wir alle segnen. Auch die Liebe zu uns selbst wird dadurch besser, dass wir alle lieben. So dienen wir uns also am besten, wenn wir allen dienen, erleben Gottes Kraft und Gegenwart am besten in uns selbst, indem wir die Gottgegenwart in allen andern sehen. Schaut die Vögel, wie sie fliegen! Voll Verehrung sehen wir diesem Schauspiel zu und sind uns bewusst, dass die Gottheit in diesen Vögeln dahinfliegt. Gebt dem leeren Raum um euch herum die Hand. Sprecht zum leeren Raum, denn er ist voll der MĂ€chte der Schönheit, der Herrlichkeit des allwirkenden Gottes. Dadurch werden unsere GefĂŒhle weit, unser Leben wird von innen her bereichert, unser Bewusstsein wird sich immer höher erheben und ausweiten. Dann wird der unsichtbare Gott fĂŒr uns sichtbar und die unsichtbare Macht uns selbst bewusst. Die unerschöpfliche Herrlichkeit, der Friede der unsichtbaren Gottheit wird ein Teil unserer Erfahrung werden. Deshalb lasst uns immer mehr im Bewusstsein der allgegenwĂ€rtigen, allweisen und allmĂ€chtigen Gottheit leben.

Alle unsere Gedanken, GefĂŒhle und Handlungen, unser ganzes Leben, sollte aus diesem Bewusstsein der Gottheit um uns herum hervorgehen. Lasst unser GemĂŒt verströmen im Bewusstsein dieser unsagbar herrlichen Macht! Lasst uns aufgehen im Bewusstsein ihrer erhabenen Gegenwart und Segnung! Das ganze göttliche GemĂŒt soll durch unser GemĂŒt hindurch denken, sehen und handeln. Möge sein liebreiches, allsegnendes Herz ganz in unserem Herzen leben. Möge sich die Vollkommenheit Gottes in unserem eigenen gesegneten Leben offenbaren.

Setzen wir dieses Tun fort wĂ€hrend eines Monats, eines Jahres oder wĂ€hrend zehn Jahren, so können wir sicher sein, dass wir als Gott auf Erden wandeln werden, und Gott wird mit uns sein, und die wilden Tiere werden in unserer NĂ€he ruhig werden. Alle UnglĂŒcksfĂ€lle, Sorgen, Belastungen, aller Kummer werden aus unserem Leben weichen. Überall, wo wir uns aufhalten, werden die Menschen GlĂŒck und Frieden in unserer Gegenwart finden. Wo wir hingehen, kann es keine böse Gegenwart und keine schlechten Taten geben. Nichts Disharmonisches, Störendes kann sich ereignen. Die ganze Vollkommenheit und Schönheit des Göttlichen wird unsere unmittelbare Erfahrung bilden. Alle diese Wunder des Reiches Gottes sind viel wirklicher als die GegenstĂ€nde dieses Zimmers. Als Swami bin ich stĂ€ndiger Zeuge dieser Gottgegenwart. Wenn uns dies widerfĂ€hrt, werden wir erleben, dass die Dinge zu uns sprechen. Wir werden ĂŒbermenschliche MĂ€chte und Persönlichkeiten sehen und ihre Dienste in Anspruch nehmen. Wenn unser Gottbewusstsein sich noch mehr entwickelt, können wir ĂŒberall in der Welt anwesend sein, obwohl unser Körper sich in diesem Raum befindet. WĂ€hrend unser Körper hier ist, werden alle KrĂ€fte unseres Bewusstseins Zeuge sein können all dessen, was in andern Welten geschieht.

WĂ€hrend wir in einer Welt leben, die von Raum und Zeit bedingt ist, werden wir in dem zeitlosen, bedingungslosen Zustand sein, der keiner rĂ€umlichen Bindung unterworfen ist. So wie wir eine Banane schĂ€len, können wir unser Bewusstsein vom Körper lösen und es irgendwo offenbar machen, und alle unsichtbaren Welten werden fĂŒr uns sichtbar werden. Erst dann werden wir wirkliche Menschen sein. Dann sind wir wirklich göttlich, dann werden wir ein Bestandteil der wunderbaren, herrlichen, friedlichen, glĂŒcklichen, vollkommenen Gottheit. Alles, was im Universum ist, wird hier sein, und alles, was hier ist, wird zugleich universell sein. Dann werden wir im ewigen Jetzt leben und im ewigen Hier.

Möge unsere Reinheit, unsere Erziehung, unser Streben, die Bemeisterung unseres GemĂŒts und unser Bewusstsein, mögen unsere universalen GefĂŒhle und innere Erleuchtung uns helfen, das kosmische Bewusstsein zu erlangen. Wir mĂŒssen hier auf Erden als Übermenschen leben und wirken, als Individuen voll von Gottesbewusstsein, erfĂŒllt von einer ungeheuren Kraft und Energie der Unsterblichkeit unseres Wesens. Wenn dies geschieht, werden wir nirgends mehr UnglĂŒck sehen, nirgends Not und was wir dunkel oder böse nennen. Das ist unsere grosse Bestimmung. Und diese Bestimmung ist bereits in unserer HandflĂ€che eingeprĂ€gt. Wenn diese höheren MĂ€chte unseres inneren Wesens sich entfalten, werden wir gesegnet sein, voll Energie. Wir werden mehr KrĂ€fte haben, um auch schwierigen Aufgaben gewachsen zu sein. Wir werden den Himmel in unseren Augen haben, wo immer wir hingehen.

Es gibt natĂŒrlich auch einige geheime Methoden, um das kosmische Bewusstsein zu erlangen, aber sie sind nicht fĂŒr die Öffentlichkeit. Die meisten von uns sind bereits auf dem Pfad. Gott hat alles aufgezeichnet, was wir getan und gefĂŒhlt haben. Er kennt unsere BedĂŒrfnisse, er wird uns viele Hilfsmittel zuteil werden lassen, so dass die Vollkommenheit unserer Herzen offenbar werden kann. Wenn Er es fĂŒr notwendig hĂ€lt, dass wir in einen mystischen Weg eingeweiht werden, der uns innerhalb von wenigen Monaten das kosmische Bewusstsein vermitteln kann, wird Er es tun. Lasst uns geduldig sein, erfĂŒllt von hohem Streben und edler Gesinnung; lasst uns immer mehr die inneren BedĂŒrfnisse unseres GemĂŒts und Herzens erkennen, die Liebe, die unsere GefĂŒhle veredelt und unsere innere Schau hoch und erhaben macht, damit wir empfĂ€nglich werden fĂŒr die Gegenwart des Unendlichen. Dann wird Gott alle die Möglichkeiten in unsere NĂ€he bringen, um rasch das kosmische Bewusstsein zu erlangen.

Zum Inhalt....

ALLES IST GOTT

Die Wahrheit aller Wahrheiten liegt in der Tatsache, dass alles, was wir sehen, alles was wir erfahren, alles, was wir empfinden, nichts anderes als Gott selbst ist. Vom Standpunkt der geistigen Erfahrung aus gesehen, sind selbst VerhÀltnisse und Dinge, die dem Wesen Gottes diametral entgegengesetzt zu sein scheinen, - Gott selber. Vom Standpunkt der Erfahrung Gottes als des Unendlichen besteht die Welt nicht aus einer Vielheit von Dingen, sondern es gibt nur ein Einziges, nÀmlich das herrliche, unbeschreibliche, all-schöpferische und all-schöne Bewusstsein Gottes. Gott, das unendliche, absolute Bewusstsein, das Eine ohne ein Zweites, kann - wenn auch nicht durch die Sinne des Körpers - erfahren werden.

ERKENNTNISWERKZEUGE

Die körperlichen Sinne sind so beschaffen, dass sie die Erfahrung der physikalischen Welt vermitteln. Können wir die GefĂŒhle eines Menschen mit der Hand berĂŒhren? Können wir mit den physischen Augen die Gedanken im Geist eines anderen sehen? Gewiss nicht. Die körperlichen Sinnesorgane bringen nur eine physikalisch-materielle Welt in Erfahrung. Um die GefĂŒhle im Herzen eines anderen Menschen kennenzulernen, mĂŒssen wir die FĂ€higkeiten unseres emotionalen Wesens und unseres Herzens einsetzen. Um zu erfahren, welcher Art die Gedanken sind, die dem anderen durch den Kopf gehen, mĂŒssen wir die psychologischen FĂ€higkeiten in uns gebrauchen.

Um Gott all-ĂŒberall zu erleben oder - umgekehrt - um die Welt mit ihren vielen Dingen so, wie sie an sich und in ihrem eigentlichen inneren Wesen sind, in Erfahrung zu bringen, sind die körperlichen Sinne und FĂ€higkeiten unbrauchbar. Auch unsere psychologischen und emotionalen FĂ€higkeiten und KrĂ€fte können uns bei dieser Erfahrung nicht weiterhelfen. Das GemĂŒt ist hilflos, wenn es darum geht, das Angesicht Gottes zu schauen, und jede innerhalb des GemĂŒtsbereiches liegende FĂ€higkeit ist deshalb auch ausserstande, uns irgendwelche Hilfe zu leisten, wenn es darum geht, Gott zu schauen oder - umgekehrt - die Welt und das All zu erblicken, wie sie an sich sind.

DIE IN UNS LIEGENDE FÄHIGKEIT ZUR GOTTERFAHRUNG

Die einzige Kraft, die uns hilft, Gott ĂŒberall zu erfahren, ist das höhere Bewusstsein in uns. Wir mĂŒssen Gott durch das Gottbewusstsein sehen, nĂ€mlich mit der Hilfe eines Bewusstseins, das frei von den Begrenzungen der Körpersinne und des GemĂŒtes ist. Durch das Selbst in uns, durch das Bewusstsein in uns, durch Gott in uns erschauen wir ĂŒberall Gott, das Selbst, das Bewusstsein. Gott, der durch nichts bedingt ist, kann in seiner Absolutheit nur durch Gott selbst in uns gesehen und erkannt werden. Gott wird durch die Erfahrung Gottes in uns erlebt. Wir können Gott nicht physisch erfassen.

Er ist unbegrenzt, absolut, zeitlos alldurchdringend. Er ist nicht-materiell und unkörperlich. Daher muss Sein Wesen immateriell, supramental und geistig erkannt werden, weshalb die Bibel uns Gott, der Geist ist, auch im Geist und in der Wahrheit anbeten heisst. In Gedanken, im Geist will Gott angebetet und verehrt werden. Im höheren Bewusstsein gelangen wir zum Kontakt mit Gott.

Ein eingeschrĂ€nktes Sinnesorgan, ein Instrument der Erkenntnis, das in seiner FĂ€higkeit begrenzt ist, kann das Unbegrenzte nicht in Erfahrung bringen. Unsere fĂŒnf Sinne sind begrenzt. Deshalb können Sinne und Menschengeist uns nur eine Welt eröffnen, die selbst ihre Grenzen hat. Alle RealitĂ€ten jenseits des Erfahrungsbereiches unserer physischen und mentalen Sinne entgehen unserer Wahrnehmung und Beobachtung.

WIE STEHT ES MIT DEN HEILIGEN, DIE GOTT
MIT IHREN LEIBLICHEN AUGEN GESEHEN HABEN?

Ehe sie Gott auf diese Art sehen konnten, haben sie durch Disziplin und Übung Tag um Tag, Monat um Monat, Jahr um Jahr und Leben um Leben die Begrenzungen der Sinneserfahrung durchbrochen und ihr ganzes psychologisch-emotionales Wesen so rein und strahlend werden lassen, dass schliesslich das göttliche Bewusstsein in ihrem Inneren zum Selbstausdruck freiwerden konnte. Ehe die Heiligen Gott ausserhalb ihrer selbst sehen konnten, hatten sie Ihn bereits in sich selbst erschaut und Ihn in sich getragen. Sie haben ihr Inneres nach dem Bildnis Gottes geprĂ€gt. Ihre Herzen sind Jahre zuvor schon zur WirkungsstĂ€tte der KrĂ€fte Gottes geworden. Ihr Geist hat sich seit Jahren bestĂ€ndig in die Erscheinung und Wirklichkeit Gottes hineingearbeitet. Sie haben ihr inneres Wesen völlig und von Grund auf umgewandelt, indem sie das GemĂŒt in sich abtöteten. Das will besagen, dass sie ihre Grenzen ĂŒberschritten, indem sie das GemĂŒt nicht mehr GemĂŒt und das Herz nicht mehr lĂ€nger ein menschliches Herz sein liessen, nĂ€mlich nicht mehr Spielplatz irdischer Emotionen - des Zornes, der Leidenschaft, der Eifersucht und begrenzter Liebe. So schufen sie in sich die Bedingungen fĂŒr die TĂ€tigkeit des höheren Bewusstseins, dass die grenzenlose Liebe und das grenzen- und bedingungslose Licht ihres höheren göttlich-geistigen Bewusstseins aus ihren Augen blickte und sie Gott auch ausserhalb erlebten. Es waren daher nicht die menschlichen Augen an sich, die Gott schauen konnten. Vielmehr ist es die unbegrenzte Gottesliebe und das bedingungslose Licht im inneren göttlichen Bewusstsein, das zum tauglichen Werkzeug der Erkenntnis und Erfahrung wurde und das ihren physischen Augen ermöglichte, Gott ĂŒberall wahrzunehmen. TatsĂ€chlich war es so, dass Gott in ihnen Gott ausserhalb von ihnen erblickte.

Die begrenzte Liebe unseres Herzens kann Gott nicht erkennen. Unsere beschrĂ€nkte Erkenntnis, unsere begrenzte Reinheit und unser schwacher Glaube können Gott nicht berĂŒhren. Sie mĂŒssen erst grenzenlos werden. Begrenzte Liebe, schwacher Glaube, unvollkommene Erkenntnis bilden immerhin einen ersten Schritt. Sie helfen uns, einen Anfang zu setzen. Dem Gott, der all-ĂŒberall ist, der sich uns als der zu allen Zeiten und an allen Orten Anwesende kundtut, können wir uns also nur mit den KrĂ€ften des Gottbewusstseins in uns nĂ€hern.

INNERE REINHEIT UND UMWANDLUNG
TRAGEN ZUM OFFENBARWERDEN DER
HÖHEREN BEWUSSTSEINSKRÄFTE BEI

Die höheren KrÀfte des Bewusstseins gelangen zum Selbstausdruck, indem die innere Natur immer reiner und gÀnzlich umgewandelt wird. Die Reinheit und der innere Umwandlungsprozess können unser Inneres so vorbereiten, dass die Gottheit, die RealitÀt, die Wahrheit, das unendliche Bewusstsein, das in all den Formen des Universums, in der Natur, in der Welt, in allen Wesen verborgen liegt, uns plötzlich offenbar wird.

ES GIBT VIELE WEGE, UM DIESES
BEWUSSTSEIN SCHNELLER ZU ERREICHEN

Das kosmische Bewusstsein stellt eine der Stufen göttlicher Erfahrung dar. Jenseits von ihm, ĂŒber ihm liegt das transzendentale Bewusstsein. Auf der Stufe des transzendentalen Bewusstseins werden wir in das Herz und Sein der höchsten Gottheit zurĂŒckgenommen. Wir erlangen die Einheit mit der Gottheit. Auf der Ebene des kosmischen Bewusstseins sind wir uns des göttlichen Seins in aller Schöpfung, im ganzen Kosmos bewusst. Wir gehen auf in der Erfahrung der Gottheit in Natur und Universum, in allen Dingen.

DIE AUSBILDUNG DER FÄHIGKEIT, UNSERE
ERFAHRUNG IMMER MEHR AUSZUWEITEN

Um die Begrenztheit der Körpersinne, der mentalen Sinne und der emotionalen KrĂ€fte zu durchbrechen, mĂŒssen wir allmĂ€hlich jede dieser FĂ€higkeiten dahin bringen, dass sie weitere, höhere und umfangreichere Erfahrungen ermöglichen. So muss ein Herz, dem es natĂŒrlich und leicht ist, die Familienmitglieder zu lieben, nach und nach dazu gebracht werden, seine Liebe auf Vögel und sonstige Tiere und schliesslich auf alle Wesen auszuweiten. Von dort aus muss es langsam dazu erzogen werden, die Sonne, den Mond, die Sterne, das Meer und die Natur zu lieben. Anschliessend kann es dazu gebracht werden, die Gottheit im ganzen materiellen Weltall, im Tierreich wie im Bereich des Menschen zu entdecken.

Ein GemĂŒt, das gewohnt ist, nur das zu sehen, was ihm durch Erziehung, Kultur und Gesellschaft als Tatsache oder Wahrheit vorgesetzt wurde, muss langsam einsehen lernen, dass es Hunderte, ja Tausende von Wahrheiten gibt, von denen die körperlichen Sinne keine Kenntnis vermitteln können. Dann muss das Herz allmĂ€hlich zur Einsicht kommen, dass ein gemeinsames Leben in allen Dingen, ein gemeinsames Bewusstsein in allem Erschaffenen wohnt, dass ein universales göttliches Licht und Leben in allen existierenden Formen vorhanden ist, handle es sich um Materielles oder Nichtmaterielles. Daraufhin muss es lernen, sich in seiner Beziehung zum Unendlichen, Absoluten, zum Unbedingten, zur höchsten Gottheit zu sehen. Damit wĂ€ren einige der Schritte zur Ausweitung des inneren Wesens und zur Vergöttlichung der inneren Natur aufgezeigt. Diese Erziehung von Herz und Geist ist sehr wesentlich, da beide nur durch Disziplin umgewandelt werden können, weil nur so die Begrenzungen, in denen sie gefangen sind, ĂŒberwunden und ĂŒberschritten werden können.

Werden Kinder nicht darĂŒber belehrt, dass die Erde rund ist, werden sie diese ganz selbstverstĂ€ndlich fĂŒr eine flache Ebene halten. Ebenso muss unser GemĂŒt, wenn es die Welt nicht fĂŒr eine rein materielle Manifestation halten soll, ĂŒber die Tatsache belehrt werden, dass die ganze Welt von Gottbewusstsein durchglĂŒht und eine Manifestation Gottes in Gott ist. So wie die Kinder, die darĂŒber belehrt wurden, dass die Erde rund und nicht flach ist, dies spĂ€ter aus eigener Erfahrung bestĂ€tigt finden können, so wird auch das GemĂŒt, das aufgrund der Schulung weiss, dass die ganze Welt eine Manifestation Gottes in Gott ist, durch eigene Erfahrung diese Tatsache entdecken.

DAS DURCHLICHTEN DES GEMÜTS
MIT GEISTIGEN WAHRHEITEN

Ein anderer Schritt besteht somit darin, das Herz immer wieder und wieder anzuleiten, es unablĂ€ssig zu erziehen, es fĂŒr geistige Wahrheiten zu öffnen, die von den grössten Philosophen, Heiligen, Weisen und begnadeten Menschen erkannt und erfahren wurden. Das Herz muss durch Übung dahin erzogen werden, in seine Liebe immer mehr Menschen und Dinge einzuschliessen, wĂ€hrend das GemĂŒt lernen muss, sich auf die Wahrnehmung der höheren RealitĂ€t einzustellen, sie anzuerkennen und zu erfahren. Unser waches Bewusstsein, unser bewusstes GemĂŒt muss in seinem alltĂ€glichen Dasein mit Tatsachen und Wahrheiten erfĂŒllt werden, die von den Grössten im Gottbewusstsein und im kosmischen Bewusstsein gefunden wurden.

Das wĂ€ren einige der vielen Schritte, die uns allmĂ€hlich zum kosmischen Bewusstsein und darĂŒber hinaus zum transzendentalen Bewusstsein fĂŒhren sollen.

LÄUTERUNG DES INNEREN WESENS

Ein weiterer wichtiger Schritt in diesem inneren Wachstums- und Entwicklungsprozess besteht in dem Bestreben, das innerste Wesen zu reinigen, damit die höheren KrÀfte in uns ungehindert zur Wirkung gelangen können.

Als Beispiel zur ErlĂ€uterung soll ein Rechtsanwalt dienen, der in einer wichtigen Sache bei Gericht plĂ€dieren soll. Er ist in einen heftigen Streit mit seinem Nachbarn verwickelt. Sein Herz ist voller Unruhe und Groll, und der Hass gegen jenen Menschen brennt in seinem Herzen. Mit derart verwirrtem Herzen und GemĂŒt wird er ausserstande sein, seine Sache so zu vertreten, dass er sie zum Siege fĂŒhrt. Um den Erfolg sicherzustellen, mĂŒsste er jede GefĂŒhlsregung und jeden Gedanken ausschalten, die nicht zu diesem Rechtsfall gehören. Dieser Vorgang des Ausscheidens und Vergessens aller Dinge und der ausschliesslichen Konzentration auf die zur Sache gehörigen Punkte kann als Reinigungsprozess angesehen werden.

Um uns rasch höherzuentwickeln, mĂŒssen wir alles Unwesentliche, Nutzlose, Hinderliche und Störende aus unserem Leben ausrĂ€umen. Die Hemmungen oder Hindernisse unserer geistigen Entwicklung sind nicht immer Ă€usserer Natur. Sie liegen tief in uns selber. Sie tauchen aus dem niederen, menschlichen Wesen auf; daher muss hier der Umwandlungsprozess einsetzen. Die Umwandlung ist also eine der betreffenden Stufen. Je reiner unser inneres Wesen, desto glĂ€nzender ist unsere Intelligenz, umso prĂ€ziser, durchdringender sind die FĂ€higkeiten und KrĂ€fte des inneren Bewusstseins, umso tiefer ist die Empfindsamkeit gegenĂŒber der göttlichen Gegenwart.

WIE WIR DIE GOTTGEGENWART
BESTÄNDIG ZU SPÜREN BEKOMMEN

Wir gehen zur nĂ€chsten Disziplin ĂŒber, in der wir die unausgesetzte Wahrnehmung der Gottgegenwart in uns entfalten. Um uns fĂŒr eine direkte Erfahrung Gottes, wie Er in sich selbst ist, zu qualifizieren, um alles, was einer solchen Gotterfahrung entgegensteht, zu zerbrechen, zu ĂŒberwinden und zu ĂŒberschreiten, mĂŒssen wir das GefĂŒhl, den Sinn in uns erzeugen und pflegen, dass Gott mit uns, um uns, in uns und ĂŒberall zugegen ist.

Der nĂ€chste Schritt besteht darin, unser Leben auf jenen Übungsmethoden aufzubauen, die den Grossen, den bedeutenden Philosophen, den TrĂ€gern des kosmischen Bewusstseins geholfen haben, ihren höheren Entwicklungszustand zu erreichen.

DAS ZUR-RUHE-BRINGEN DER SINNE UND DES GEMÜTS

Neben den genannten Schritten und Übungen gibt es eine Methode, um Geist und GefĂŒhl zur Ruhe zu bringen. Ein bewegter See spiegelt den Mond nicht klar wider, und ebenso leuchtet die Wahrheit der Gotterfahrung nicht klar in uns auf, wenn Geist und Herz verwirrt, erschreckt und ruhelos sind. Eine grosse Stille muss in unser Inneres einkehren und von unserem ganzen Wesen Besitz ergreifen. Erst dann sehen wir die Dinge klar. Erst dann kann die höhere BewusstseinstĂ€tigkeit einsetzen. In dieser GemĂŒtsgelassenheit mĂŒssen wir leben, wenn wir auf dem Pfad geistiger Entfaltung vorwĂ€rtsschreiten wollen, in einer grossen Stille, die uns selbst unter den aufreizendsten VerhĂ€ltnissen unberĂŒhrt sein lĂ€sst. Nur in einer solchen Ruhe finden wir die Möglichkeit, von unseren Gedanken, GefĂŒhlsregungen und Ă€usseren Erlebnissen Abstand zu nehmen. Diese Stille in uns selbst schafft bessere Bedingungen fĂŒr die Meditation.

BETRACHTUNG UNSERES SELBST
IN BEZIEHUNG ZUM UNENDLICHEN

Der nĂ€chste Schritt besteht im fortwĂ€hrenden Nachsinnen ĂŒber das eigentliche Wesen Gottes, wie es jene schildern, die unmittelbare Gotterfahrung haben. Es bedeutet stĂ€ndiges Nachdenken ĂŒber die Natur Gottes als unendliche Stille, ĂŒber Gott als unendliche Liebe, ĂŒber Gott als unendliches Licht, ĂŒber Gott als den Einen ohne einen Zweiten, ĂŒber Gott als den Allumschliessenden und Absoluten, ĂŒber Gott, der allein vollkommen genĂŒgt, der all-schöpferisches, all-vollkommenes, zeitloses und ewiges Bewusstsein ist.

Ein weltlicher Mensch ohne Gotteserkenntnis und Gottesliebe, ohne Glauben an Gott, sieht sich stets in der Begrenzung seines Körpers und in seiner Beziehung zu Besitz, zu Geld, zu Freunden, zum Ă€usseren Leben, zum Wetter und zu den VergnĂŒgungen der Sinne. Davon wird sein ganzes Leben beherrscht. Es unterliegt dem Wechsel dieser Ă€usseren Dinge. Darum muss der Betreffende, will er Fortschritte in Richtung auf die Vollendung in Gott hin machen, nach und nach alle diese Stufen durchlaufen. Er muss sein Geld als ihm anvertrautes Eigentum Gottes betrachten und wissen, dass er nur dessen TreuhĂ€nder ist, dass er es auf beste Art und Weise einzusetzen hat, nicht nur, um sich und seine Familie zu ernĂ€hren, sondern auch, um seinen Geist wachsen zu lassen und sein Herz zu erweitern. Dies erreicht er am besten damit, dass er seinen Wohlstand im Namen Gottes wohltĂ€tigen Zielen zufĂŒhrt. Beginnt er nun, seine Angehörigen als TrĂ€ger des Gottbewusstseins und die Menschheit als Schöpfung Gottes und deshalb auch als TrĂ€ger des Gottbewusstseins zu betrachten, sein Leben als Gelegenheit zu innerem Wachstum und geistiger Entfaltung zu sehen und jede Arbeit im Namen Gottes und zu Seiner Ehre auszufĂŒhren, dann wird er mehr und mehr ein geistiger Mensch werden. Unterzieht er sich all den angegebenen Übungen, reift er mehr und mehr zu einer wahrhaft edlen, einer höher kultivierten und erleuchteten Persönlichkeit heran. GemĂŒt und Herz werden weit, und er fĂ€ngt an, sich selbst in seiner Beziehung zu Gott, zur göttlichen Vollkommenheit, zum göttlichen Frieden und zur göttlichen Freude zu sehen.

ERWECKEN WIR STÄNDIG IN UNS DAS
GEFÜHL, DASS GOTT IMMER BEI UNS IST

Unter den Disziplinen, die zum kosmischen Bewusstsein fĂŒhren, ist - von der Meditation abgesehen - etwas vom Wichtigsten, stĂ€ndig das Bewusstsein zu bewahren, dass Gott mit uns und um uns ist, dass Er uns stets mit Seinen tausend Augen beobachtet, und dass Er uns mit Seinen Millionen HĂ€nden jederzeit beschĂŒtzt. Eine lebendige, ĂŒberaus starke, alles beherrschende Empfindung dieser Gottgegenwart muss stĂ€ndig wachgehalten werden. Diese Übung lĂ€sst unsere Liebe fĂŒr die ganze Schöpfung wachsen. Wir werden uns tiefer der Gottgegenwart in allen Lebensformen bewusst. Nach und nach werden so die Begrenzungen der körperlichen Sinne und des GemĂŒtes ĂŒberwunden und ĂŒberschritten, und durch das Bewusstsein erlangen wir direkte Erkenntnis des Gottbewusstseins in allen Dingen. Wir gewinnen ein direktes Bewusstsein von Gott in allen Dingen durch das Gottbewusstsein. Entdeckt man Gott in der ganzen Schöpfung, in der ganzen Menschheit, in allen dem physischen Auge sichtbaren Universen, erfĂ€hrt Ihn das Herz in jedem Punkt des Raumes und in jedem Bruchteil der Zeit, dann ist man im kosmischen Bewusstsein.

Das transzendentale Bewusstsein reicht noch darĂŒber hinaus. Nehmen wir an, Sie meditieren. In tiefer Meditation verlieren Sie das Bewusstsein des Körpers. Tatsache ist, dass die meisten KĂŒnstler, Wissenschaftler, Denker und Schriftsteller ĂŒber letzteres hinausgehen, sobald sie von der Arbeit völlig absorbiert sind. Doch ist dieses Überschreiten der körperlichen Wahrnehmung und Bewusstheit an sich noch kein geistiger Bewusstseinszustand, auch wenn es uns helfen kann, Bewusstseinslagen zu verstehen, in denen wir die Körperwahrnehmung und das Körperbewusstsein ĂŒberschreiten, wie das auch in tiefer Meditation der Fall ist, wenn unser inneres Bewusstsein gĂ€nzlich von Gott absorbiert wird. Wir wissen dann nicht, dass wir einen Körper haben. Wir nehmen die Umgebung nicht mehr wahr. Töne von aussen hören wir nicht mehr, und wir sehen auch keine Objekte mehr, das heisst, wir sind ĂŒber das Umweltbewusstsein hinausgelangt.

Dieser Bewusstseinszustand ist von allen Gedanken, GefĂŒhlen und GegenstĂ€nden und von allen SinneseindrĂŒcken frei. Es besteht kein ZeitgefĂŒhl. Selbst nach zweistĂŒndiger Meditation hat man den Eindruck, es sei kaum eine halbe Sekunde verstrichen. Es handelt sich demnach um ein zeitloses Bewusstsein, das zugleich ein objektloses Bewusstsein ist. Dennoch könnte man sagen, dass ein Objekt da sei, nĂ€mlich Gott. Der Zustand, in dem man Gott in sich selbst erlebt, ist noch nicht der höchste. Von hier aus fĂŒhrt uns die göttliche Gnade zum transzendentalen Bewusstseinszustand, in dem der Meditierende, der Meditationsgegenstand und der Meditationsvorgang ein und dasselbe sind. Tritt dies ein, dann befinden wir uns im höchsten transzendentalen Bewusstsein. Worin besteht dieses? - DarĂŒber kann nichts ausgesagt werden. Im Zustand des kosmischen Bewusstseins sind wir uns Gottes, des göttlichen Bewusstseins in uns bewusst. Wir sehen das gleiche Bewusstsein und die Gottheit in der ganzen Natur. In allem, was wir erblicken und empfinden, erfahren wir Gott.

DAS VERHARREN IM OBJEKTLOSEN BEWUSSTSEIN

Der letzte Schritt besteht im stĂ€ndigen BemĂŒhen, uns im objektlosen Bewusstsein zu erhalten. Dies ist nicht schwer, wenn das ganze Herz zu einer grossen Flamme der Gottesliebe, zur all-absorbierenden Gottesliebe geworden ist, wenn unsere ganze Intelligenz durch bestĂ€ndiges Nachdenken ĂŒber das Wesen Gottes - Tag um Tag, Monat um Monat, Jahr um Jahr - mit den Eigenschaften des göttlichen Bewusstseins verschmolzen ist.

Ehe wir Gott in einer lebendigen Erfahrung erfassen und festhalten können, ist es nötig, dass wir selbst im tĂ€glichen Leben und Verhalten etwas vom Wesen Gottes zum Ausdruck bringen. Bevor wir Gottes unbegrenzte Liebe direkt kennen und erfahren dĂŒrfen, muss die Liebe in unserem Herzen universal, kosmisch sein. Die kleinlichen Gedanken an den Körper, dessen Sorgen und Probleme, mĂŒssen durch Gedanken an das zeitlose, unsterbliche Wesen in uns ersetzt werden

Wenn GemĂŒt, Natur und Leben an das kleine Selbst, an die unbedeutende IndividualitĂ€t, an deren Besitz und winzige KĂŒmmnernisse und Anliegen gebunden sind, können wir nicht gross im Herzen und GemĂŒt, nicht stark im Willen und in der Kraft sein, so dass uns dadurch der Weg zum kosmischen Bewusstsein oder zur Gotterfahrung versperrt ist.

Es geht also darum, durch entsprechende Gedanken und GefĂŒhle und mit Hilfe einer vielseitigen Schulung des Bewusstseins innerlich zu wachsen, weit und allumfassend zu werden und sich zu entfalten.

Bevor wir fĂŒr uns selber beten, mĂŒssen wir die ganze Menschheit ins Gebet einschliessen; bevor wir daran denken, fĂŒr uns persönlich etwas zu erbitten, sollten wir uns fĂŒr das Wohlergehen der ganzen Natur, fĂŒr alle Geschöpfe, alle Tiere und Wesenheiten einsetzen. Bevor wir etwas essen, sollten wir die Speise zuerst in Gedanken Gott darbieten, Gott im eigenen Herzen und Gott in allen Herzen.

Wir mĂŒssen unser inneres Bewusstein, sein Licht, seine Erkenntnis und sein Wesen durch unsere Ă€usseren Handlungen zum Ausdruck bringen und die moralischen Unreinheiten unserer Natur gleich giftigen Dingen ausscheiden.

Universale, weite GefĂŒhle, göttliche Gedanken, edle Empfindungen, Freigebigkeit, GĂŒte, Glaube, Geduld, Ausdauer, Opferwilligkeit, die Freude an der Selbstdisziplin und die Bereitschaft zum Dienen und Helfen mĂŒssen geweckt und betĂ€tigt werden. Dann wird das Herz uns mehr von der göttlichen Wahrheit lehren. Das GemĂŒt wird uns dann die spontane, unwillkĂŒrliche Kenntnis des göttlichen Bewusstseins in uns vermitteln. Dann fangen wir an, die in allem schwingende Gegenwart Gottes in jedem Vogel, in jedem anderen Tier und in jedem Menschen zu fĂŒhlen. So sollen wir Freundschaft mit der Erde, auf der wir gehen, mit der Luft, die wir atmen und mit dem umgebenden Raum schliessen! Lasst uns das GefĂŒhl der Verwandtschaft mit den Sternen und der ganzen Schöpfung entwickeln, uns mit ihnen befreunden und uns eins mit ihnen fĂŒhlen!

Wir sollen alle Gedanken an den Tod des physischen Körpers fallen lassen, alle BefĂŒrchtungen und Ängste von uns weisen und uns - nach Sein und Wesen - in unserer Beziehung zu Gott betrachten als das unzerstörbare, unvergĂ€ngliche Licht Gottes, das wir eigentlich sind - geschaffen und erhalten durch Ihn und auf dem Heimweg zu Seinem grenzenlosen, allvollkommenen Bewusstsein.

Wir haben hier ein grosses Thema vor uns. Dennoch ist es Ihrem Herzen nichts Neues, denn das göttliche Bewusstsein in Ihnen weiss schon alles. Doch wird dieses Wissen durch die ruhelose TĂ€tigkeit des Ă€usseren GemĂŒtes, des Ă€usseren Herzens unterdrĂŒckt. Folgen Sie jedoch den genannten Schritten, dann werden Sie erfahren, wie das innere Wissen zum unwillkĂŒrlichen Selbstausdruck gelangt. Ihr menschliches Bewusstsein ist dazu bestimmt, zum kosmischen Bewusstsein zu werden, um sich schliesslich ins transzendentale Gottbewusstsein, ins Bewusstsein des Absoluten, zu erheben.

SECHSZEHN SCHRITTE ZUM KOSMISCHEN BEWUSSTSEIN

(Wie sie Swami Omkarananda 1967 vor der Unity in Berlin erklÀrte)

Gnadenvolle Gottheiten, höchst verehrenswerte und dreifach gesegnete Kinder des all-liebenden Gottes - meine Anbetung Ihnen allen, meine tiefe Ehrerbietung fĂŒr jeden von Ihnen, meine Liebe zu FĂŒssen von Ihnen allen! Ich bringe meine von Herzen kommenden Gebete der allmĂ€chtigen Gottheit dar, Ihnen allen grosse innere StĂ€rke und Frieden und Freude und ein sehr langes Leben zu gewĂ€hren, im Verlaufe dessen Sie grossen Fortschritt auf dem Pfad der göttlichen Vollkommenheit machen werden! Ich bin eine demĂŒtige Antwort auf das hohe göttliche Streben in Ihrem inneren Herzen, und es ist ein grosses Privileg und eine Freude, gesegneten Kindern Gottes wie Ihnen zu dienen.

Unser heutiges Thema ist Kosmisches Bewusstsein. Gott ist das unendliche Bewusstsein, das in jedem Punkt des Raumes mit Seiner ganzen unendlichen Vollkommenheit zugegen ist. Alles ist wundervoll in Ihm. Er ist allschöpferisch, ganz wunderbar in Seinem Bewusstsein. Die Millionen Universen, von denen unsere Naturwissenschaften sprechen, sind nur eine kleine Manifestation der wunderbaren, allschöpferischen Gottheit.

Die Universen, die Gott ins Dasein rief, haben ihren Bestand in Ihm. Sie werden erhalten durch Gott in Seinem eigenen Bewusstsein und Seiner eigenen Existenz. Gott ist unendlich viel mehr als dieser Kosmos und diese Universen. Es gibt einen Aspekt der Gottheit, der transzendent, absolut, nicht-manifest bzw. ungeoffenbart ist. Wie die Bibel es ausspricht und wie unsere Erfahrung beweist, ist dieses göttliche Bewusstsein zu allen Zeiten dasselbe: Es war, ist und wird immer sein. Es ist ewig dasselbe, gestern, heute, morgen. Es ist eine zeitlose Ewigkeit im Unterschied zur Zeit-Ewigkeit, in welcher unser physikalisches Universum Bestand hat.

Gott ist unendlich mehr als das kosmische Erscheinungsbild. Kosmos - das ist nur eine einfache, einzige Manifestation und Möglichkeit in der unbeschreiblichen Unendlichkeit Seines Bewusstseins.

Wenn wir vom Erlangen des kosmischen Bewusstseins sprechen, meinen wir das Erlangen einer dynamischen Erfahrung Gottes im Kosmos. Wenn wir Gottes Bewusstsein in der ganzen Natur und im Kosmos erfahren, wenn unser denkendes GemĂŒt eins wird mit diesem kosmischen Sein, dann kann man von uns sagen, wir hĂ€tten Kosmisches Bewusstsein erlangt.

Wenn das Bewusstsein in uns seine Einheit mit dem Bewusstsein in Vögeln und Tieren, in Sternen und Planeten und in der ganzen Schöpfung wiederentdeckt und eins damit wird, dann lÀsst sich sagen, wir hÀtten das Kosmische Bewusstsein erlangt.

1. Der erste Schritt, um das Kosmische Bewusstsein zu erlangen, besteht im Erwerb von Wissen ĂŒber die Natur des göttlichen Bewusstseins in uns. Unser göttliches Bewusstsein ist endlos in seinen PotentialitĂ€ten, Möglichkeiten und KrĂ€ften. Wir alle wissen nur zu gut um unser bewusstes Wesen, wie auch um unser Unter- und Unbewusstes. Dieses Bewusste, Unterbewusste und Unbewusste erschöpft aber keineswegs das Bewusstsein in uns. Es gibt noch höhere Ebenen des Bewusstseins. Es gibt das Überbewusstsein in uns, aus dem wir unsere Intuitionen und Erleuchtungen beziehen. Es geschieht aus dem ĂŒberbewussten Wesen in uns, dass sich unsere höchsten wissenschaftlich-philosophischen und Ă€sthetischen Wahrnehmungen erheben. Es ist das Überbewusstsein, das der wahre TrĂ€ger des "Königreichs Gottes" in uns ist.


 

  10 Marion Burke 2004 - 2017

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